Der Duft frischer Wäsche

Schreibende Hand
31.07.2019 | Job des Monats

Der Duft frischer Wäsche

Jeder kennt ihn: den herrlichen Duft frisch gewaschener Wäsche. Für Heidi Kreer gehört dieser zum Arbeitsalltag. Als Leitung der Wäscherei in Treffen erzählt sie uns von ihrem Beruf und warum sie sich für die Diakonie de La Tour als Arbeitgeber entschieden hat.

Diakonie de La Tour - Heidi Kreer

Was gefällt Ihnen an Ihrem Beruf am meisten?
Ich verrichte meine Arbeit sehr gerne. Das Tätigkeitsfeld ist abwechslungsreich, vielseitig, fordernd und mit interessanten organisatorischen Aufgaben verbunden.
Hinzu kommen noch die positiven, zwischenmenschlichen Beziehungen zu den Kollegen/-innen, die das Arbeitsklima angenehm gestalten. Die Zusammenarbeit ist von Wertschätzung und Respekt geprägt… das ist mir wichtig.
Der schönste Erfolg ist für mich und das Team, wenn die Kunden zufrieden sind und unsere Arbeit schätzen.

Was ist das Schwierigste an Ihrem Job?
Die Herausforderung ist, alle Aufgaben zeitgerecht unter einen Hut zu bringen. Es ist eine körperlich schwere Arbeit, bei der Ausdauer, Selbständigkeit und Wissen gefordert wird. Daher ist es auch herausfordernd, einem neuen Mitarbeiter dieses Wissen anzueignen. Die Anlernzeit beträgt ca. 5 Monate.

Wie sieht ihr Arbeitsalltag aus?
Mein Tag beginnt um 06.00 Uhr mit der Kontrolle und des Aktivieren der Maschinen. Hygienevorschriften beachten und einhalten, Wäschesäcke aussortieren nach Material, Farbe und Verschmutzungsgrad, Wäschemenge wiegen und notieren für die Abrechnung, geeignete Waschprogramme wählen und Waschmaschine/Trockner füllen bzw. entleeren, Nachbehandlung der Flecken, Kontrolle der Chemie, ständiges Desinfizieren der Flächen und Maschinen, Reinigen der Räume. Die Wäsche wird gebügelt, gefaltet, sortiert, durch die Mangelmaschine gelassen, in Kisten gestapelt. Bewohnerwäsche wird in gekennzeichnete Fächer (230 Namen) gelegt und für den Abtransport bereitgestellt. Bei der Menge von insgesamt 19 Tonnen/Monat (von 10 Häusern) muss beim gesamten Arbeitsablauf auf Hygiene, Sorgfalt, Genauigkeit und Einhalten der Transportzeiten geachtet werden. Zwischenzeitlich stehen auch Büroarbeiten (E-Mails, Telefonate, Bestellungen, Dienstpläne schreiben, Abrechnung mit Kunden, Teamsitzungen, Bewerbungsgespräche, Einstellungen, Schulungen bestehender Mitarbeiter, laufende Arbeiten, uvm.) an.
Man kann sagen, dass jeder Tag ein wenig anders verläuft, trotzdem muss der Arbeitsablauf gut durch strukturiert sein, damit man zu einem Ergebnis kommt, mit dem ich auch zufrieden sein kann.

Warum haben Sie sich für die Diakonie de la Tour als Arbeitgeber entschieden?
Die Diakonie de la Tour ist ein guter und sicherer Arbeitgeber mit guten Arbeitskonditionen und Fortbildungsmöglichkeiten. Ich bin mittlerweile seit 20 Jahren in der Diakonie de la Tour tätig und ich kann wirklich sagen, dass ich mich hier wohl fühle.

Welche Entwicklungsmöglichkeiten gibt es in der Diakonie de la Tour mit Ihrer Ausbildung?
Im Jahr 2011 wurde mit die Stelle als Teamleitung der Wäscherei im Haus Elvine angeboten. Gerne nahm ich diese interessante Herausforderung an. Die Diakonie de la Tour bot mir die Möglichkeit, mich durch sämtliche Fortbildungskurse (Angebot des Führungskräftelehrgangs) weiterzuentwickeln. Um immer am Laufenden zu sein, werden Hygieneschulungen besucht. Immer wieder gibt es neue Aufgaben, mit denen ich mich selbst entwickeln kann.


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