Abwechslungsreich und bunt

Schreibende Hand
29.11.2019 | Job des Monats

Abwechslungsreich und bunt

Daniela Roseano, Assistentin im Fachbereich Kind, Jugend & Familie, ist nicht nur ein Büroengel der Diakonie de La Tour, sondern studiert auch nebenberuflich an der SOB Feldkirchen. Warum sie sich für diese Ausbildung entschieden hat und wie sich Arbeitsalltag, Studium und Familie vereinen lassen, darüber hat sie mit uns gesprochen.

Was gefällt Ihnen an Ihrem Beruf am meisten?
Alles! Ich kann sehr viel selbständig und flexibel arbeiten. Mein Arbeitsalltag ist abwechslungsreich und interessant. Ich arbeite einerseits viel am Laptop, andererseits habe ich viele organisatorische Dinge abseits vom Computer zu erledigen.
Einer meiner liebsten Fixtermine im Kalender ist die Weihnachtsbriefaktion „Patenschaft mit Herz“. Da darf ich mithelfen, dass den Kindern und Jugendlichen unserer Einrichtungen Wünsche an das Christkind erfüllt werden. Diese Briefe weiter zu leiten und dann die Geschenke zu bringen ist definitiv eine Herzensangelegenheit und ein persönliches Highlight.

Was ist das Schwierigste an Ihrem Job?
Das Schwierigste an meinem Job ist die oft begrenzte Zeit, da manche Entscheidungen sehr schnell bearbeitet bzw. weitergeleitet werden müssen. Wenn es sich dann um wichtige und dringende Anliegen handelt, würde ich persönlich gerne schnell Ergebnisse liefern können – was dann aber oft an der Bürokratie scheitert bzw. für mich in die Länge gezogen wird.

Wie sieht ihr Arbeitsalltag aus?
Mein Arbeitsalltag beginnt meist um 07:30 mit dem Starten des Laptops. Dann werden E-Mails beantwortet, Anrufe erledigt, Termine organisiert und wahrgenommen, Protokolle geschrieben und vieles mehr. Neben meinen zwei Kassen, Arbeiten mit Vivendi und dem Drucken der Mitarbeiterausweise bin ich auch ab und an als Büro-Unterstützung in den Einrichtungen – eine von vielen Aufgaben, die meinen Arbeitsalltag so abwechslungsreich und bunt machen.

Warum haben Sie sich für die Diakonie de La Tour als Arbeitgeber entschieden?
Das war vor 9 Jahren reiner Zufall! Ich habe nach meiner Karenz einen Job gesucht, bei dem ich nebenbei noch Zeit für meine Familie habe. Diese Stelle war die erste und einzige, bei der ich mich damals beworben habe und es hat sofort für beide Seiten gepasst. Seitdem habe ich schon viel erlebt und bin mit meinem Job sehr verwurzelt.

Welche Entwicklungsmöglichkeiten gibt es in der Diakonie de La Tour mit Ihrer Ausbildung?
Mit meiner Grundausbildung habe ich eigentlich nicht viele Möglichkeiten. Ich habe als Jugendliche/junge Erwachsene mit einer Lehre als Großhandelskauffrau gestartet und dann gleich weiter im Büro gearbeitet. Da ich damals nicht die Matura gemacht habe, wollte ich diese schon seit langem nachmachen. Was neben Beruf, Familie und Kinder natürlich nicht so leicht möglich war.
Seit einigen Jahren gibt es neben der SOB in Feldkirchen das Kolleg für Sozialpädagogik. Dieses Kolleg ist berufsbegleitend, dauert 6 Semester und schließt mit „Diplomierter Sozialpädagoge“ inklusive Matura ab. Seit ich von dieser Möglichkeit gehört habe, war ich davon begeistert. Einerseits, weil mich das Tätigkeitsfeld fasziniert (obwohl oder gerade, weil ich es schon kenne) – das Arbeiten mit jungen Menschen und anderseits mich persönlich weiter zu bilden – Arbeiten an mir selber - was ich ja auch schon sehr lange wollte. Und da ich von der Firma die Möglichkeit und privat die Unterstützung erhalten habe diese Ausbildung zu machen, bin ich seit Herbst 2018 Studierende am Kolleg in Feldkirchen und freu mich jeden Freitag wieder in die „Schule“ gehen zu können.

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