Ein Jahr voller Erfahrungen mit Kindern und Jugendlichen

Schreibende Hand
28.06.2019 | Job des Monats

Ein Jahr voller Erfahrungen mit Kindern und Jugendlichen

Sie hilft bei den Hausaufgaben und bei der Organisation des Haushaltes und teilt selbstverständlich auch die Sorgen und Freuden der Kinder. Christina Galsterer macht gerade ihr Freiwilliges Sozialjahr in einer Wohngemeinschaft bei uns in der Diakonie de La Tour. Aufgrund ihrer positiven Erfahrungen möchte sie Erziehungs- und Bildungswissenschaften studieren um in diesem Bereich weiterhin tätig zu bleiben.

Portraitfoto von Christina Galsterer

Was gefällt Ihnen am Beruf am meisten?
Mir gefällt es am meisten, dass man den Kindern und Jugendlichen immer helfen kann und man dafür so viel zurückbekommt. Sie schätzen Kleinigkeiten, wie zum Beispiel ihnen bei der Hausübung zu helfen oder anderen Dingen und man bekommt nicht nur ein Dankeschön, sondern eine Zeichnung. Das hat für mich wirklich eine große Bedeutung. Es gefällt mir unter anderem auch, dass jeder Tag anders ist, weil man seinen Alltag zuhause auch nicht komplett planen kann und somit kann man auch den Alltag in einer WG nicht komplett durch planen ohne Abweichungen. Es ist sehr abwechslungsreich und trotzdem hat man eine grobe Tagesstruktur, die man beibehält.

Was ist das Schwierige an Ihrem Job?
Es gibt auch schwierige Momente in diesem Beruf, wenn man in gewissen, plötzlichen Situationen nicht sofort weiß, wie man damit umzugehen hat. Denn auch Kinder haben schlechte Tage, an denen sie schlecht gelaunt sind und man irgendwie versucht, die Laune zu heben, aber es nicht funktioniert. Es ist schwierig, wenn Situationen oder Probleme auftauchen, mit denen die Kinder überfordert sind. Wo eben diese Überforderung auch zu Reaktionen oder Taten führen kann, die für uns nicht verständlich sind und auch unerwartet auftreten.

Wie sieht Ihr Arbeitsalltag aus?
Am Vormittag sind die Haushaltsaufgaben zu erledigen, wie beispielsweise saugen, die Wäsche zu waschen oder sonstiges. Gegen Mittag wird das Mittagessen gekocht und dann kommen schon bald die ersten Kinder aus der Volksschule. Dann wird gemeinsam zu Mittag gegessen und danach können sie bis zur Lernstunde im Garten oder in der WG spielen. Dann beginnt die Lernstunde, währenddessen bereite ich meistens die Jause für den nächsten Tag vor und unterstütze die Kinder bei ihren Hausaufgaben. Ab ca. 15:30 Uhr kommen die Jugendlichen aus der Schule, die meistens schon in der Schule oder in der Nachmittagsbetreuung gelernt haben und ihre Hausaufgaben erledigt haben. Eine Stunde vor dem Abendessen fangen wir an, mit den kleineren Kindern gemeinsam zu duschen und danach gehen die Jugendlichen bis zum Abendessen duschen. Nachdem Abendessen haben die Großen eine Stunde „Zeit für sich“ im Zimmer und den Kleinen wird eine Gute Nacht Geschichte vorgelesen und danach gehen sie schlafen. Ich habe aber auch nicht jeden Tag bis 20:00 Uhr Dienst oft auch nur bis 17:00 Uhr.

Warum haben Sie sich für die Diakonie de La Tour entschieden?
Ich habe mich bei den Organisationen informiert, bei denen ein Freiwilliges Sozialjahr angeboten wird und habe mich für die Diakonie de La Tour entschieden. Die Diakonie hat so viele Angebote und in allen sozialen Fachbereichen Institutionen, Werkstätten und Wohnheime. Abgesehen davon finde ich es einfach toll, dass die Diakonie de La Tour sich in allen Bereichen weiterentwickelt und modernisiert und auch neue Institutionen mit neuen Schwerpunkten in Planung haben. Es gibt aber auch für die Mitarbeiter/innen so breit gefächerte Aus- und Fortbildungen, wo man sich auch beruflich weiter entwickeln kann.

Welche Entwicklungsmöglichkeiten gibt es in der Diakonie de La Tour mit Ihrer Ausbildung?
Nach meinem FSJD werde ich in Klagenfurt Erziehungs- und Bildungswissenschaften studieren, um im Bereich Kind, Jugend und Familie weiter arbeiten zu können. Anschließend möchte ich mich auch weiterbilden. Es gibt ein tolles Angebot an Fortbildungen, die eine große Vielfalt aufweisen.

Mehr zum Freiwilligen Sozialjahr der Diakonie: www.diakonie-delatour.at/freiwilliges_sozialjahr


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