Vom Zivildiener zum Teamleiter

Schreibende Hand
29.04.2019 | Job des Monats

Vom Zivildiener zum Teamleiter

Der Werdegang von Michael Puck beschreibt anschaulich, welche beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten es in der Diakonie de La Tour gibt. Als Diplomierter Fachsozialbetreuer begleitet er in der Werkstätte Meierei Menschen mit Behinderungen, die erfolgreich im Bereich des Kunsthandwerks tätig sind.

René Marinz mit dem Teamleiter Michael Puck am Markttag der Werkstätte Meierei (v.l.)

Was gefällt Ihnen an Ihrem Beruf am meisten?
Ich liebe an meinem Beruf die Arbeit mit den Menschen. Das Sich-Einfühlen-Können, das In-Kontakt-Treten macht mir seit beinahe 20 Jahren dieselbe große Freude wie am Anfang meiner Laufbahn. Seit zehn Jahren darf ich nun als Teamleitung der Werkstätte Meierei arbeiten. In dieser Tätigkeit habe ich neben der Arbeit mit den Menschen viele organisatorische Aufgaben, die mir sehr viel Freude bereiten. Es ist immer wieder spannend, Herausforderungen zu bewältigen, daran zu wachsen und mitgestalten zu können.

Was ist das Schwierigste an Ihrem Job?
Das Schwierigste an meinem Job ist, allen Ansprüchen gerecht zu werden. Es gilt fachliche, ökonomische und menschliche Aspekte zu bedenken. Ich sehe mich auch zeitweise in einer Vermittlerfunktion und als Moderator. Aber, ich liebe das „Schwierige“ an meinem Job, da ich eine sportliche Gesinnung habe. Ein wenig angestrengt zu werden macht stark und Freude.

Wie sieht ihr Arbeitsalltag aus?
Mein Arbeitsalltag besteht zu einem aus der Arbeit mit den Menschen, Mitarbeiter/-innen und Klienten/-innen. Dazu gehört es auch, sehr viele Gespräche zu führen. Andererseits aus der Arbeit mit TL-Kollegen, Kooperationspartnern, Vorgesetzten und Kunden. Ein großer Teil meiner Arbeit sind auch administrative und konzeptionelle Tätigkeiten.

Warum haben Sie sich für die Diakonie de La Tour als Arbeitgeber entschieden?
Ich begann vor beinahe 20 Jahren als Zivildiener. Das war damals eine Ehre und Freude für mich. Ich bekam danach die Chance, in der Diakonie zu arbeiten. Bei meinem Vorstellungsgespräch sagte ich damals zu Rektor Stotter: „Ich habe nie das Gefühl gehabt das ich da arbeiten muss, sondern, dass ich hier arbeiten darf.“ Das empfinde ich immer noch so. Einen großen Teil meiner Begeisterung für die Diakonie de La Tour als Arbeitgeber macht das gelebte „Respektvoll.Miteinander“ aus. Wohlwissend, dass das nicht als eine Scheinharmonie zu verstehen ist, sondern als ein offenes, freundliches und manchmal auch konfrontatives Aufeinander-Zu-Gehen.

Welche Entwicklungsmöglichkeiten gibt es in der Diakonie de La Tour mit Ihrer Ausbildung? 
Ich bekam die Chance, in der Diakonie de La Tour berufsbegleitend die Ausbildung zum, wie es damals noch hieß, „Dipl. Behindertenpädagogen“ (heute Diplomierter Fachsozialbetreuer) zu absolvieren. Das und das entgegengebrachte Vertrauen ermöglichte es mir vom Zivildiener zum Mitarbeiter und von der Teamleitungsstellvertretung zur Teamleitung „aufzusteigen“.

www.diakonie-delatour.at/zivildienst


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