Fünf Fragen an die Pflegedienstleitung ...

Fünf Fragen an die Pflegedienstleitung ...

Erika Stromberger, Pflegedienstleitung Haus Bethesda

Erika Stromberger leistet jede Menge Beziehungsarbeit nach innen und außen. Als Pflegedienstleitung unseres Hauses Bethesda in Spittal an der Drau steht sie Bewohner/-innen, Mitarbeiter/-innen sowie Angehörigen mit Rat und Tat zur Seite zudem werden sämtliche wirtschaftliche Agenden von ihr gemanaged.

Was gefällt Ihnen an Ihrem Beruf am meisten?
In meinem Beruf als Pflegedienstleitung im Haus Bethesda, habe ich mit vielen Menschen in verschiedensten Rollen zu tun. Da sind einerseits die Mitarbeiter in der Pflege, in der Verwaltung und in der Reinigung, dann sind da unsere Bewohner mit ihren Angehörigen, weiters bestehen Kontakte zu Ärzten, Apotheken, Bandagisten, sonstige Dienstleistungsanbietern (Hundetherapie, Gedächtnistrainer, Bewegungstrainer), Geschäftspartnern, der Politik und vielen mehr. Kommunikation und Organisation sind die Hauptkomponenten in diesem Beruf.Die Gestaltung eines Hauses mit Wohlfühlcharakter für BewohnerInnen und Mitarbeiter ist die große Herausforderung in meinem Beruf. Das Erreichen guter Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter und einer qualitativ hochwertigen Pflege und Betreuung ist mein schönster Erfolg.

Was ist das Schwierigste an Ihrem Job?
Das Schwierigste ist wohl die Ressourcennutzung bei knapp bemessenen Mitteln. Die bestmöglichste Vernetzung von Effizienz und Effektivität gilt es immer wieder zu erarbeiten.

Wie sieht ihr Arbeitsalltag aus?
Der Tag beginnt mit einem Informationsaustausch mit der Heimassistenz und der stellvertretenden PDL. Hier werden Tagesziele vereinbart und abgesprochen. Die Dokumentation wird durchgesehen und bei Unklarheiten die zuständigen MA kontaktiert. Mitarbeitergespräche werden in regelmäßigen Abständen durchgeführt. Außerdem können BewohnerInnen, Angehörige und Mitarbeiter ihre Anliegen bei mir vorbringen und es wird eine gemeinsame Lösung gesucht bzw. von mir in die Wege geleitet. Die Bearbeitung von eingebrachter Beschwerden bzw. das Beschwerdemanagement fällt in meine Kompetenz. Mehrmals im Jahr werden Teambesprechungen als Fallbesprechungen organisiert. Die monatliche Diensteinteilung der MA fällt in meinen Aufgabenbereich, dazu werden auch Wünsche der Mitarbeiter berücksichtigt. Die Jahresurlaubsplanung muss erhoben werden und die Daten im PC vermerkt. Termine für Veranstaltungen und Feste werden abgestimmt, Bestellungen getätigt, Investitionen, Neuanschaffungen, Ersatzbeschaffungen unter Einhaltung der Budgetvorgaben organisiert. Besprechungstermine wahrgenehmen und geplant. Fortbildungen für MA sichten und Info. Weitergaben, Fortbildungen für MA organisieren. Qualitätsmanagement fordern, fördern und ermöglichen, sowie dokumentieren.

Warum haben Sie sich für die Diakonie de La Tour als Arbeitgeber entschieden?
Die Diakonie de La Tour ist ein sozialer Arbeitgeber mit christlichen Werten. Die MA werden mit ihren Fähigkeiten in die Gestaltung der Arbeit einbezogen. Die Meinung des Einzelnen wird wertgeschätzt und wenn möglich auch berücksichtigt.

Welche Entwicklungsmöglichkeiten gibt es in der Diakonie de La Tour mit Ihrer Ausbildung?
Es gibt die Möglichkeit sich zu spezialisieren und in dieser Funktion auch Häuser übergreifend tätig zu werden. Zum Beispiel im Wundmanagement, als Hygienefachkraft, als Demenzbegleiter oder in der Hospiz- und Palliativbegleitung.