Berufliche Integration

Ausbildungsangebote

In der Anlehre werden folgende Ausbildungen angeboten: 

  • Tischlerei
  • Malerei
  • Gartenbau und Objektbetreuung
  • Gastronomie
In diesen Berufssparten werden die jungen Menschen zu qualifizierten Helfer/-innen ausgebildet. Die Ausbildung erfolgt in einem stufenartigen Modulsystem. Das Stufenmodell garantiert eine dem jeweiligen Entwicklungsstand entsprechende Ausbildungsform und stärkt die fachlichen und personalen Kompetenzen der Auszubildenden kontinuierlich.
 
Stufenplan

Die Anlehrausbildung erfolgt nach einem Stufenplan auf Grundlage individueller Lehrpläne. 
 
Stufe 1
Basisausbildung im Ausbildungszentrum "Ausblick"
Im geschützen Bereich des Ausbildungszentrums werden erste Erfahrungen mit einer neuen Lebenswelt gemacht. Die Auszubildenden haben die Möglichkeit alle unsere Ausbildungsangebote kennenzulernen und in der beruflichen Welt anzukommen.
Nach Festlegung auf einen bestimmten Ausbildungsbereich wird den Auszubildenden ein  Mentor bzw. eine Mentorin zur Seite gestellt, welche den Jugendlichen auf Basis seines individuellen Entwicklungsstandes mit den Bezügen des zukünftigen Ausbildungsfeldes vertraut macht.
In dieser Stufe erfolgt die Einführung in das zukünftige Berufsfeld, der Erwerb einfacher Kenntnisse und das Erlernen von Grundfertigkeiten. Besonderes Augenmerk in dieser Phase wird auf die psychische Stabilisierung der Jugendlichen und den Aufbau einer angemessenen Arbeitshaltung gelegt. Dies geschieht durch Arbeitstrainings, regelmäßigem Fachunterricht und Sozialkompetenztrainingseinheiten in Kleingruppen.
 
Stufe 2
In dieser Phase werden die erworbenen Grundfertigkeiten durch vielfältiges Üben angewendet und vertieft. Ist der Jugendliche psychische stabil und hat eine angemessene Arbeitshaltung erlangt, so erfolgt diese Ausbildungsphase bei internen Kooperationsbetrieben der Diakonie de La Tour. Diese eröffnen ein breites Übungs- und Erfahrungsfeld und bieten außerhalb des geschützten Rahmens Arbeitsbedingungen, die eine Vorbereitung auf den ersten Arbeitsmarkt darstellen. Das Gelernte wird somit gefestigt, neue Fertigkeiten finden ihre Umsetzung im praktischen Arbeitsalltag.
Fachliches Berufstraining sowie soziales Kompetenztraining bleiben ein fixer Bestandteil der Ausbildung.
 
Stufe 3
In dieser Stufe sollen die erworbenen Fertigkeiten soweit vertieft sein, dass die selbstständige Erledigung verschiedener Arbeitsaufträge möglich ist. In weiterer Folge haben die Auszubildenden die Chance, Langzeitpraktika bei externen Betrieben zu absolvieren um Erfahrungen im realen Arbeitsumfeld zu sammeln. Hier erfolgt die Begleitung des Auszubildenden durch eine betriebseigene Mentorin bzw. einen betriebseigenen Mentor. Um gemeinsam die bestmöglichen Ausbildungsergebnisse erreichen zu können, werden die Auszubildenden sowie die Mentor/-innen von pädagogischen Fachkräften des Ausbildungszentrums "Ausblick" unterstützt.
Neben der praxisnahen Ausbildung liegt ein weiterer Schwerpunkt des wöchentlichen Unterrichts in Bewerbungstrainings (Vorstellungsgespräche, Verfassen von Bewerbungsschreiben, Umgang mit Vorgesetzten, Kolleg/-innen). 
Der Übergang bzw. der Wechsel von der Stufe 1 bis zur Stufe 3 ist nicht zwingend an die Anlehrjahre gebunden. D.h. je nach fachlicher und persönlicher Entwicklung kann sich der Wechsel in die nächsthöhere Ausbildungsstufe zeitlich beschleunigen oder verzögern.
 
Jede Ausbildungsstufe wird mit einer Prüfung abgeschlossen - in der Stufe 3 erfolgt dann die Abschlussprüfung durch einen externen Prüfer der Wirtschaft. Alle Absolventen erhalten ein Abschlusszertifikat.
Mag.  Michael  Mellitzer Mag. Michael Mellitzer

Fachbereichsleiter Menschen mit Behinderungen / Leitung Berufliche Integration

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