Schnittstelle zwischen Vorgesetzten und Teammitgliedern

Schreibende Hand
20.07.2020 | Job des Monats, Menschen mit Behinderungen

Schnittstelle zwischen Vorgesetzten und Teammitgliedern

Seit 17 Jahren ist Karin Buchacher als Dipl. Fachsozialbetreuerin bei uns in der Diakonie de La Tour. Ihr Interesse daran über den Tellerrand zu blicken, hat sie in die verschiedensten Funktionen wie ICF Beauftragte, Hospizbegleiterin, Ansprechpartner für die Unterstützte Kommunikation gebracht. Heute ist Buchacher Teamleitung im Köraus WG 1,2,5 – einer Einrichtung für Menschen mit Behinderungen und schätzt auch dort den interdisziplinären Zugang innerhalb dieses Arbeitsbereiches.

Was gefällt Ihnen an Ihrem Beruf am meisten?
Ich sehe diese Position als Schlüsselposition; die Schnittstelle zwischen Vorgesetzten und Teammitgliedern, sowie anderen Teams und deren Leitungen; dies birgt viele Möglichkeiten in sich, kreatives Denken auch umzusetzen das eigenständige Arbeiten und die Chance einen wesentlichen Beitrag für den Fachbereich Behindertenhilfe zu leisten.

Was ist das Schwierigste an Ihrem Job?
Die 4 Ohren der Kommunikation in der richtigen Reihenfolge anzuwenden eine „NOT TO DO“ Liste zu erstellen, damit meine ich sich nicht selbst im Weg stehen und sich mit Kleinigkeiten aufzuhalten.

Wie sieht ihr Arbeitsalltag aus?
Fachlich-organisatorische und personelle Tätigkeiten: Bürotätigkeiten, Telefonate, Gespräche, Mithilfe auf den WGs planen, organisieren, vernetzen, erkundigen, informieren usw.

Warum haben Sie sich für die Diakonie de La Tour als Arbeitgeber entschieden?
Mir gefällt das Arbeiten in einem interdisziplinären Team, weil man so viel voneinander lernen kann. In den Leitgedanken der Diakonie spiegelt sich meine eigene Haltung. Fachlichkeit, Spiritualität und Ökonomie als gemeinsamen Auftrag zu erkennen ist eine große Herausforderung, für die ich mich bewusst entschieden habe.

Welche Entwicklungsmöglichkeiten gibt es in der Diakonie de La Tour mit Ihrer Ausbildung? 
Nachdem ich vor 17 Jahren als Dipl. Fachsozialbetreuerin eingestellt wurde, war ich mit verschieden Aufgabengebieten wie z.B. ICF Beauftragte, Hospizbegleitung, Ansprechpartner für die Unterstützte Kommunikation. Ich habe dann den Lehrgang zur Leitungsfunktion absolviert und zu guter Letzt die Stellvertretende Teamleitung übernommen.  Nun bin ich in der Funktion als Teamleitung angekommen und bringe meine Persönlichkeit und Haltung auf eine neue Weise zum Ausdruck.

Ich sehe es als sehr positiv an, dass ich meine Entwicklungsschritte alle innerhalb der Diakonie absolvieren konnte.


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