Die Diakonie de La Tour vertritt mein Menschenbild

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20.02.2020 | Menschen mit Behinderungen

Die Diakonie de La Tour vertritt mein Menschenbild

Petra Mitterer begann ihre Laufbahn als Pflegeassistentin und Altenfachbetreuerin bei uns in der Diakonie de La Tour. Praktisch, dass sie Ihren Wunsch nach beruflicher Weiterentwicklung und neuen Herausforderungen mit dem Diakonie-Ausbildungsangebot nutzen konnte. Heute leitet sie als Diplomsozialbetreuerin eine unserer Einrichtungen, in der Menschen mit Behinderungen begleitet werden.

Petra Mitterer

Was gefällt Ihnen an Ihrem Beruf am meisten?
„In jedem Anfang, wohnt ein Zauber inne (Hermann Hesse). “ Ich habe die einmalige Chance, bei einem neuen, innovativen Projekt für Menschen mit Behinderungen im Erwachsenenalter mit erhöhten Pflegebedarf innerhalb der Diakonie dabei zu sein und mitzuwirken. Meine Aufgabengebiete sind sehr vielseitig und Abwechslungsreich, sie erstrecken sich vom Umbau und Mitgestaltung der Räumlichkeiten, Personalsuche bis hin zur Erstellung eines Konzeptes und den Aufbau der Tagesstruktur für die KlientInnen und MitarbeiterInnen.

Am meisten freue ich mich darüber, dass ich ein Teil meines Teams sein darf und sie im Alltag bei den pflegerischen Tätigkeiten und im Tagesablauf unterstützen kann. Für mich ist es bewundernswert, wieviel die MitarbeiterInnen in diesen Bereich täglich leisten.

Kein Tag ist gleich und das macht meine Arbeit spannend und Abwechslungsreich.

Was ist das schwierigste an Ihrem Job?
Oftmals fällt es nicht leicht, Veränderungen zu zulassen, da wir aus der Komfortzone müssen und nicht wissen, was uns erwartet. Das Ungewisse bereitet vielen Menschen Angst. Ich versuche, die Angst zu nehmen und Neugierde für etwas Neues zu erwecken. Neue Dinge bringen oftmals Herausforderungen mit sich.  Ich sehe Herausforderungen als Möglichkeit, Ressourcen die in uns stecken, zu erwecken. Lösungsstrategien zu erarbeiten und anzubieten, die zur Zufriedenheit aller Beteiligten sind, erweisen sich als schwierig.

Die Schnelligkeit und Kurzlebigkeit unserer Gesellschaft machen dies oft nicht leichter und machen in vielen Bereichen die Partizipation und Inklusion schwierig.

Wie sieht ihr Arbeitsalltag aus?
Das wichtigste für mich ist die Nähe zu den KlientInnen und MitarbeiterInnen, deshalb führt mein erster Weg am Morgen zu ihnen. Unsere KlientInnen sind bei uns zu Hause und sollen auch dieses Gefühl vermittelt bekommen. Gemeinsam mit meinem Team versuche ich, durch gemeinsames Handeln, Normalität, Partizipation, Selbstbestimmung und Inklusion für die KlientInnen zu ermöglichen. Dazu gehören auch Ausflüge, Einkäufe in der Stadt und Gruppenurlaube. Weiters bieten wir auch verschiedene Workshops und Musikabende für die KlientInnen an. Ich finde es auch sehr spannend, welche Bereicherung die KlientInnen für uns sind. Empathie, Offenheit und Ehrlichkeit, welche leider in unserer Gesellschaft immer mehr verloren gegangen sind, gehören zum Alltag. Die Menschen schaffen es, deutlich zu machen, was sie gerne möchten und was nicht und wir profitieren von ihnen.

Die Vielseitigkeit und die Abwechslung machen meinen Arbeitsalltag spannend und jeder Tag ist für mich etwas Besonderes, um Neues dazuzulernen.

Warum haben Sie sich für die Diakonie de La Tour als Arbeitgeber entschieden?
Nach meiner fast 20-jährigen Erfahrung in der Pflege wurde es Zeit, eine neue Herausforderung anzunehmen. Ich war auf der Suche nach einem Unternehmen, das meine Haltung zu den Menschen und das Menschenbild vertritt. Dies habe ich in der Diakonie de La Tour gefunden. Vertrauen, Toleranz, Selbstbestimmung, Respekt und die Liebe zu den Menschen beschreiben meine Haltung. Dies zeigt sich durch alle Ebenen in der der Diakonie. Es ist schön, in so einem Unternehmen eine Führungsposition innezuhaben.

Welche Entwicklungsmöglichkeiten gibt es in der Diakonie de La Tour mit ihrer Ausbildung?

Die Diakonie bietet zahlreiche Ausbildungen, Weiterbildungen und Fortbildungen durch die Akademie de La Tour, der SOB und dem Kolleg in Waiern an.

Als ich vor knapp 3 Jahren in der Diakonie gestartet habe, war ich Pflegeassistentin und Altenfachbetreuerin. Durch meine Liebe zu Herausforderungen, die ich bis heute noch nicht verloren habe, startete ich noch eine weitere Ausbildung, nämlich zur Diplomsozialbetreuerin in der Behindertenarbeit, an der SOB in Waiern. Während meiner Ausbildung wurde für mich ganz schnell klar, ich möchte eine Führungsposition einnehmen um meine Erfahrungen weitergeben zu können und die Möglichkeit zu haben mitwirken zu können.

Heute, knapp 3 Jahre und zahlreiche Erfahrungen später (unter anderem auch im Fachbereich Kind, Jugend & Familie), wurde mir eine Führungsposition angeboten und ich darf bei einem einzigartigen Projekt mitwirken.

In dieser Zeit der Herausforderungen hatte ich einen Leitspruch: Der Weg ist das Ziel!

Ich finde es schön, dass die Diakonie de La Tour den MitarbeiterInnen Aufstiegschancen und Möglichkeiten anbietet.


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