Fünf Fragen an die Pflegeassistentin der Hauskrankenhilfe Diakonie Mobil ...

Fünf Fragen an die Pflegeassistentin der Hauskrankenhilfe Diakonie Mobil ...

Gerlinde Feichter von diakonie.mobil, Hauskrankenpflege

Der Wunsch vieler Menschen ist es, zuhause alt zu werden und ein weitgehend selbstbestimmtes Leben führen zu können. Mit unserem Angebot von Pflege- und Betreuungsdiensten in den Bezirken Spittal und Villach-Land unterstützen wir sie dabei. Gerlinde Feichter gibt als Mitarbeiterin von Diakonie.mobil – Hauskrankenhilfe Einblicke in ihren Arbeitsalltag

Was gefällt Ihnen an  Ihren Beruf am meisten?

Mein Name ist Gerlinde Feichter und ich bin seit 2004 im mobilen Dienst tätig. An meinem Beruf gefällt mir am meisten, dass ich viel mit Menschen zu tun habe und es mir jeden Tag aufs Neue gelingt meinen Klienten durch meine Arbeit ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern. Außerdem ist meine Arbeit sehr abwechslungsreich, spannend und vielseitig.

Was ist das Schwierigste an Ihren Job?

Manchmal fällt mir der Abschied von einem Klienten nach getaner Arbeit schwer, wenn ich zum Beispiel weiß, dass ich für heute der einzige Besuch gewesen bin und er den restlichen Tag ganz alleine verbringen muss. Außerdem ist es in manchen Situationen schwer sich zu distanzieren, da man im Laufe der Zeit zu manchen Klienten doch eine gewisse Bindung aufbaut.

Wie sieht ihr Arbeitsalltag aus?

Meistens startet mein Arbeitstag damit, dass ich um 06:30 Uhr mein Dienstauto hole. Danach mache ich mich auf zum Ersten Klienten. Im Laufe eines Vormittags betreue ich ungefähr zwischen 5 und 7 Klienten. Ein bis zweimal in der Woche kann es auch vorkommen, dass ich auch am Nachmittag beziehungsweise sogar am Abend im Dienst bin. Bei jedem Haushalt zu dem ich komme warten unterschiedliche Aufgaben auf mich. Diese reichen von der Unterstützung bei der täglichen Morgenpflege/Abendpflege bis hin zu einem gemütlichen Spaziergang. Im Großen und Ganzen sorge ich durch meine Arbeit für eine Verbesserung der Lebensqualität unserer Klienten. Mein Grundsatz dabei ist es, dass ich mir immer wieder vor Augen führe, wie sich die Person die ich betreue in der Lage in der sie sich befindet wohl fühlen mag. Am Ende jedes Arbeitstages ist es mir wichtig, dass ich von mir selber sagen kann, dass ich mein Bestes gegeben habe.

Warum haben Sie sich für die Diakonie de La Tour als Arbeitgeber entschieden?

Der Betrieb in dem ich arbeite wurde vor einem Jahr von der Diakonie de La Tour übernommen. Seit diesem Zeitpunkt ist mein Arbeitgeber die Diakonie de La Tour und ich muss sagen, dass ich mich sehr wohl fühle ein Teil des Vereins Diakonie.mobil zu sein.

Welche Entwicklungsmöglichkeiten gibt es in der Diakonie de La Tour mit Ihrer Ausbildung?

In meiner bisherigen beruflichen Laufbahn in der mobilen Pflege habe ich mich bereits durch einige Weiterbildungen beziehungsweise Fortbildungen weiterqualifiziert. Dazu zählen zum Beispiel meine Ausbildung zur Fach-Sozialbetreuerin (inkl. Pflegeassistenz), der Grundkurs der Hospizbewegung, eine Fortbildung in der Kinästhetik, sowie eine Weiterbildung zum Thema Demenz. Besonders stolz bin ich auf meine Diplomausbildung zur Fußpflegerin, da wir unseren Klienten dadurch die Möglichkeit einer mobilen medizinischen Fußpflege bieten können. Da ich mich immer gerne in meinem täglichen Tun weiterbilde, werde ich auch in Zukunft die unzähligen Fortbildungen, welche die Diakonie de La Tour bietet gerne in Anspruch nehmen.