Fünf Fragen an den Dipl. Gesundheits- und Krankenpfleger …

Fünf Fragen an den Dipl. Gesundheits- und Krankenpfleger …

Manuel Kutsche

Im Interview: Manuel Kutsche, Dipl. Gesundheits- und Krankenpfleger im Haus St. Peter, einer Wohn- und Pflegeeinrichtung für Menschen im Alter.

Was gefällt Ihnen an dem Beruf am meisten?

In erster Linie gefällt mir an diesem Beruf, dass man mit Menschen arbeiten kann.
Man hat viel Verantwortung und einen umfangreichen Tätigkeitsbereich, in welchen man oft körperlich sowie geistig gefordert wird.

Was ist das Schwierigste am Ihrem Job?

Die emotionale Abgrenzung und psychische Belastung, die mit dem Beruf als DGKP in einem Pflegeheim einhergehen. Wie z.B. Todesfälle von Bewohnern die man ins Herz geschlossen hat oder Erkrankungen die eine Wesensveränderung verursachen.

Wie sieht Ihr Arbeitsalltag aus?

Man entwickelt mit der Zeit natürlich eine Routine wie man den Tagesablauf optimieren kann. Jedoch gibt es fast täglich Kleinigkeiten und Situationen die man nicht eingeplant hat und die man natürlich kompetent lösen muss. Man kann sich nicht darauf verlassen, dass alles optimal läuft und man muss auf unvorhergesehene Situationen gefasst sein.

Warum haben Sie sich für die Diakonie als Arbeitgeber entschieden?

Ich bin vom Klinikum in die Diakonie gewechselt, da ich etwas anderes als den Klinik-Alltag erleben wollte. Von Freunden und Kollegen habe ich erfahren, dass die Diakonie ein angenehmer Arbeitsplatz ist und habe nur gutes Feedback bekommen. Ein Anliegen von mir ist es auch, dass ich mehr auf meine Bewohner/Patienten eingehen kann und das ist in einem Krankenhaus oft nicht möglich. Deswegen habe ich mich für das Haus St. Peter entschieden und bis jetzt gefällt mir meine Arbeit hier sehr gut.

Welche Entwicklungsmöglichkeiten gibt es in der Diakonie?

Als DGKP kann man in der Diakonie an den verschiedenen Fort- und Weiterbildungen teilnehmen. Die Diakonie unterstützt und fördert ihr Personal und geht auch auf individuelle Wünsche bezüglich Berufsweiterbildung ein. Auch Hausintern können gewissen Tätigkeitsbereiche wie Wund- oder Schmerzmanagement übernommen werden.