Fünf Fragen an die Diplomsozialbetreuerin Altenarbeit …

Fünf Fragen an die Diplomsozialbetreuerin Altenarbeit …

Ein besonders sensibles Berufsfeld ist die Begleitung demenzkranker Menschen. Andrea Gasser arbeitet in diesem Bereich als Diplom-Sozialbetreuerin Altenarbeit in unserem Haus St. Peter, einer Wohn- und Pflegeeinrichtung für Menschen im Alter.

Was gefällt ihnen an ihrem Beruf am meisten?

Ganz besonders gefällt mir das Arbeiten im Team und das Leben in der Gemeinschaft im Haus St. Peter. Kein Tag gleicht dem anderen, jeder Tag ist eine Herausforderung. Ich kann mein gesamtes Fachwissen umsetzen und etwas bewegen!

Was ist das Schwierigste an ihrem Job?

Als sehr herausfordernd empfinde ich die Arbeit mit demenzkranken Bewohnern/-innen, da sich ihre Stimmung phasenweise verändert und dies auch von einem Tag auf den anderen geschehen kann. Man weiß im Vorhinein nie, ob der/die Bewohner/-in heute einen guten oder schlechten Tag hat. Hier braucht man, neben einer Menge an Fachwissen, ein gutes Bauchgefühl, damit man die Bewohner/-innen dort „abholen“ kann, wo sie sich gerade befinden.

Wie sieht ihr Arbeitsalltag aus

Ganz wichtig ist es, den Bewohnern/-innen im Haus eine Struktur zu bieten, an denen sie sich orientieren können. Nur dann können sie auch weitestgehend selbständig bleiben. Natürlich gibt es bei uns auch ein Beschäftigungsprogramm, welches ich gemeinsam mit meinen Kollegen/-innen gestalte. Wenn jemand ein offenes Ohr braucht – egal ob Mitarbeiter/-innen oder Angehörige – bin ich immer gerne für sie da. Besonders oft stehe ich mit Rat und Tat zur Seite, wenn es um Hilfestellungen im Umgang mit demenzkranken Bewohnern/-innen geht.

Warum haben sie sich für die Diakonie als Arbeitgeber entschieden

Als ich das erste Mal -zum Vorstellungsgespräch -im Haus St. Peter war, die Pflegedienstleitung kennenlernte und die Einrichtung besichtigte, gewann ich sofort einen positiven Eindruck und für mich war klar: das will ich!

Welche Entwicklungsmöglichkeiten gibt es in der Diakonie mit ihrer Ausbildung

Es gibt in den Häusern immer wieder Projekte, im Rahmen derer man sich auf ein Gebiet spezialisieren kann. Bei uns im Haus St. Peter ist es aktuell ein Demenzprojekt. Durch entsprechende Weiterbildungen, z.B. zum Thema Validation, erlangt man umfangreiches Fachwissen.