Fünf Fragen an die Teamleitung ...

Fünf Fragen an die Teamleitung ...

Christina Pitsch

Das PRO Ausblick ist eine Einrichtung in der Jugendliche mit Lernschwierigkeiten die Möglichkeiten erhalten sich durch eine verlängerte Lehre oder eine Teilqualifizierung  für den Arbeitsmarkt zu qualifizieren.  Jugendliche die nicht täglich nach Hause fahren können, nutzen auch die Wohnmöglichkeiten die das  dazugehörende Wohnhaus bietet. Dieser Bereich wird von unserer Mitarbeiterin und Sozialarbeiterin Christina Pitsch geleitet. Der Fokus der Assistenzleistungen im PRO Ausblick Wohnen  liegt auf dem Erwerb von lebenspraktischen Fähigkeiten, die einem selbstständigen Leben zu Grunde liegen, dem Erwerb und der Förderung  sozialer Kompetenzen sowie des Erfahrens und der Gestaltung sinnvoller Freizeitbeschäftigungen.

Was gefällt Ihnen an Ihrem Beruf am meisten?
Quasi die perfekte Mischung (abwechslungsreich und vielfältig). Kein Tag ist wie der andere. Neben der bürokratischen Arbeit und dem organisatorischen Aufgaben besteht auch immer wieder Zeit in der Assistenz tätig zu sein (zB.: Freizeitaktivitäten mit Jugendlichen – Schwimmen, Fußball gemeinsames Kochen,…)

Was ist das Schwierigste an Ihrem Job?
Das Zeitmanagement - alles unter einen Hut zu bringen.

Wie sieht ihr Arbeitsalltag aus?
Meist beginnt dieser um 08:00 Uhr mit der Dienstübergabe durch den/die AssistentIn der Nachtbereitschaft. Eventuelle Vorkommnisse werden besprochen (zB. Erkrankungen, anstehende Termine) Sollten Arzt- Amtsbesuche mit Jugendlichen anstehen werden diese auch von mir wahrgenommen. Anschließend werden allfällige Büroarbeiten (E-Mails bearbeiten, Dienstpläne, ICF Kontrolle,...) und aktuelle Aufgaben erledigt.
Je nach Tagesplan stehen Entwicklungsgespräche mit Jugendlichen und Erziehungsberechtigten, Aufnahmegespräche von neuen Jugendlichen (im Schnitt 8-10 pro Jahr) oder Abschlussgespräche auf der Tagesordnung.
Zusätzlich finden in der ersten Woche jedes Monats Kleinteams in den einzelnen Wohngruppen statt (Drei Wohngruppen - jedes Kleinteam hat einen Nachmittag von 13:00-15:30 Uhr). Die Ergebnisse aus diesen Besprechungen fließen dann in die Teamsitzungen ein, diese finden 14 tägig stattfinden.
Um 15:30 findet die Dienstübergabe mit den MitarbeiterInnen die für den Nachmittag/Abend vorgesehen sind statt.
Ab ca. 16:00 Uhr stehe ich den MitarbeiterInnen und Jugendlichen noch für Fragen und Gesprächen zur Verfügung.
Desweiteren finden regelmäßig Jour Fixe Termine mit Beispielsweise dem Arbeitsbereich oder der Bereichsleitung statt. Auch gibt es Mitarbeiterfördergespräch oder Helferkonferenzen die zu planen sind.

Warum haben Sie sich für die Diakonie de La Tour als Arbeitgeber entschieden?
Im Rahmen meines Studiums habe ich bereits mein Praktikum in der Diakonie de La Tour absolviert. Dabei habe ich die Organisation als verlässlichen Partner kennenlernen können. Auch ist mir die persönliche Weiterentwicklung sehr wichtig welche mir in der Diakonie ermöglicht wird.

Welche Entwicklungsmöglichkeiten gibt es in der Diakonie de La Tour mit Ihrer Ausbildung?
Ich habe als Ausbildnerin in der Tischlerei in PRO Ausblick Berufsvorbereitung/Anlehre begonnen. Durch meine Ausbildung/Studium war es mir möglich die Chance als Teamleitung zu ergreifen. Zurzeit habe ich die Möglichkeit mich persönlich durch das Angebot des Führungskräftelehrganges weiterzuentwickeln.