Fünf Fragen an den Zivildiener …

Fünf Fragen an den Zivildiener …

Zivildiener Horst Laßnig bei der Feldarbeit

Horst Laßnig ist Zivildiener im Gartenhof. Er unterstützt die Klienten bei den Arbeiten am Feld und im Hofladen. Hier erzählt er von seinen Erfahrungen.

Was gefällt Ihnen an Ihrem Beruf am meisten?

Das Arbeiten mit den Klienten sowie das Arbeiten in der Natur und natürlich, dass ich sehr viel lerne über die Pflanzen, die wir im Gartenhof anbauen.

Was ist das Schwierigste an Ihrem Job?

Auf der einen Seite das Arbeiten mit den Klienten, da es für mich persönlich mein erste Erfahrung ist und auf der anderen Seite -jetzt wo der Hofladen offen hat- die schnelle aber doch zufriedenstellende Arbeitsabwicklung.

Wie sieht ihr Arbeitsalltag aus?

Der Gartenhof ist von Montag bis Freitag von 08:00- 16:00 Uhr für unsere Klienten als Tagesstruktur geöffnet. Mein Dienstbeginn ist um 7:50. Gleich darauf muss ich meine alltäglichen Frühfahrten erledigen. Wenn ich meine Erledigungen abgeschlossen habe, versuche ich tatkräftig das Team des  Gartenhofs zu unterstützen. Jetzt im Sommer haben wir auch unseren Gartenhofladen eröffnet. Hierfür ist immer sehr viel vorzubereiten.  Ab 15:30 werden die Klienten vom Gartenhof abgeholt und wieder nach Hause transportiert. starten meine Abendfahrten, hierbei bring ich die Klienten von der Stadtwerkstatt zu ihren Wohngruppen. Bis ca. 16:15 haben wir alle abschließenden Aufgaben erledigt.

Warum haben Sie sich für die Diakonie de La Tour als Arbeitgeber entschieden?

Auf der einen Seite natürlich die Nähe zu meinem Zuhause und auf der anderen Seite, weil man schon sehr viel positives über diese Einrichtung und über die Mitarbeiter gehört hat und ein weiterer sehr wichtiger Faktor ist, dass ich erste Erfahrungen mit geistigen sowie körperlich beeinträchtigten Menschen machen wollte.

Welche Entwicklungsmöglichkeiten gibt es in der Diakonie de La Tour für einen Zivildiener? 

Bei dieser Frage kann ich leider nur von mir persönlich sprechen. Obwohl ich meinen Dienst noch nicht vollständig geleistet hab bin ich sehr froh das ich den Gartenhof zugeteilt worden denn bin. Denn in den letzten Monaten hab ich sehr viel über die Natur gelernt, sowie und ich glaube das ist fast noch wichtiger, dass man egal welche Aktionen man setzt sei es das Düngen oder das einsähen einer Zwischenfrucht, die Natur darauf reagieren wird. Die große Kunst ist diese Reaktionen zu erkennen und richtig zu interpretieren. Dieses Wissen und noch viel mehr verdanke ich ausschließlich Peter Compen. Es gibt auch viele Zivildiener, welche nach ihrem Zivildienst eine Ausbildung im Bereich Menschen mit Behinderungen starten (z.B.: Fachsozialbetreuer in der Behindertenbegleitung bzw.- arbeit) und dies berufsbegleitend. Somit geht bei einigen der Zivildienst in ein reguläres Dienstverhältnis bei der Diakonie de La Tour über.