Presseinformationen der Diakonie de La Tour

Presse: Ein Feld voller Getreideähren mit vereinzelt lila Blumen

Diakonie de La Tour und die Gemeinde Seiersberg-Pirka ziehen Bilanz über erfolgreiches erstes Jahr der Sekundarstufe der „de La Tour Schulen Seiersberg“.
Im Herbst erfolgt die Eröffnung des Oberstufenrealgymnasiums.

Die Diakonie de La Tour und die Gemeinde Seiersberg blicken sehr positiv auf das erste Schuljahr der de La Tour Schulen Seiersberg zurück. Das pädagogische Konzept der evangelischen Privatschule mit Öffentlichkeitsrecht und die kommunal-private Partnerschaft haben sich bewährt. In der Sekundarstufe starten im Herbst die nächsten drei Klassen und mit Schulbeginn öffnet auch das neue Oberstufenrealgymnasium seine Tore. Hier gibt es noch freie Plätze.

Die de La Tour Schulen Seiersberg wurden im Herbst 2017 eröffnet und mit Leben erfüllt. 55 Schülerinnen und Schüler besuchten in diesem Schuljahr die ersten Klassen in der fünften Schulstufe. Für kommendes Schuljahr sind schon mehr als 125 SchülerInnen für die de La Tour Schulen inklusive Oberstufenrealgymnasium angemeldet.

Seit März laufen die Anmeldungen für das neue Oberstufenrealgymnasium. Ein Team aus engagierten LehrerInnen erarbeitete das innovative Schulkonzept und freut sich bereits darauf, diese Ideen umzusetzen. Für das Oberstufenrealgymnasium gibt es noch Restplätze.

Für die Sekundarstufe zieht Schulleiterin Iris Enthaler ein Resümee: „Rückblickend war der Aufbau eines professionellen und dennoch sehr herzlichen Klimas einer der wichtigsten Punkte in diesem ersten Schuljahr. Das Zusammenspiel zwischen SchülerInnen, Lehrpersonen und Eltern ist die Basis einen gelungenen Unterricht.

„Schule soll in der Schule bleiben“, beschreibt Iris Enthaler, Leiterin der Sekundaria, einen wichtigen Punkt. Das bedeutet, dass die Hauptverantwortung für den Lern- und Entwicklungsprozess bei den Kindern liegt. Die Eltern sind entspannte Begleiter auf diesem Weg, unser kompetentes, hochmotiviertes LehrerInnenteam unterstützt individuell vor Ort in der Schule.

Freiheit mit Verantwortung, Zeitmanagement und kooperatives Arbeiten bilden das Fundament dieser Schule. Unsere Assignments, das sind spezielle Arbeitsaufträge der LehrerInnen an die SchülerInnen, sind die organisatorische Grundlage für die Arbeit in den Lernbüros.

In der fünften und sechsten Schulstufe gibt es keine Ziffernnoten, sehr wohl jedoch immer begleitende Lernstandserhebungen. Diese machen den Leistungsfortschritt sichtbar. Rückmeldungen für Eltern und SchülerInnen gibt es nicht nur zu punktuellen Wissensständen, sondern auch über den Lern- und Entwicklungsprozess des ganzen Jahres. Dadurch wird deutlich, das Lernen für uns mehr als nur reiner Wissenserwerb bedeutet.“

Das Oberstufenrealgymnasium -  Der neue Weg zur Matura:

Gearbeitet wird nach reformpädagogischen Prinzipien und in altersübergreifenden Kleingruppen. Zusätzliche Native Speaker vertiefen die Sprachkompetenzen in Englisch und Spanisch. Ein schulautonomes Fächerbündel verbindet die Naturwissenschaften. Das Sprachangebot umfasst Englisch, Spanisch als Pflichtgegenstand und Latein als zusätzlich wählbares Fach.  Soziales Engagement wird durch Projektmanagement, Sozialmanagement und die Arbeit in kreativ-technischen Werkstätten verstärkt, was eine umfassende Ausbildung in allen relevanten Bereichen des späteren Berufs- oder Ausbildungsweges gewährleistet. Durch kleine Klassen und das engagierte LehrerInnen-Team entsteht ein intensives Miteinander aller Beteiligten – SchülerInnen und LehrerInnen. Neben dem fachlichen bekommt so der menschliche Aspekt der Kooperation und des Gemeinsamen einen hohen Stellenwert.

„Wir starten mit diesem innovativen Konzept im September mit einer Klasse in der 9. Schulstufe durch. Unser LehrerInnen-Team haben wir aus 140 Bewerberinnen und Bewerbern ausgewählt. Sie können es kaum erwarten, mit den Jugendlichen ans Werk zu gehen“, so Schulleiter Martin Möderl.

 „Die Situation, dass viele unserer Jugendlichen nach Vollendung der vierten Klasse der Volksschule, in die Schulen nach Graz auspendeln mussten, konnte nur durch die Errichtung eines Schulstandortes in unserem Gemeindegebiet abgefedert werden“, so der Bürgermeister der Gemeinde Seiersberg-Prika, Werner Baumann.

„Mit der Diakonie wurde ein Partner gefunden, der im Gegensatz zum öffentlichen Schulsystem zeitnah die Errichtung mit uns vorantrieb. Dass außerdem ein modernes und schülerzentriertes Unterrichtsmodell bei uns seinen Platz gefunden hat macht uns stolz. Da ein Privatschulkonzept immer mit Kosten für die Eltern einhergeht, wurde von uns ein einkommensabhängiges Förderkonzept installiert, das allen interessierten Eltern den Zugang zu unserer Schule ermöglicht“, erläutert Bürgermeister Baumann.

Auch einen  weiteren, nicht unwichtiger Aspekt, hebt Baumann hervor: „Viele unserer Kinder und Jugendlichen müssen nicht mehr die Strapaz des stundenlangen Schulpendelns in überfüllten Bussen auf sich nehmen und das bis zur erfolgreichen Ablegung ihrer Matura.“

Die de La Tour Schulen Seiersberg sind der fünfte Schulschulstandort der Diakonie de la Tour in der Steiermark. Insgesamt werden dort 360 Kinder und Jugendliche auf ihrem Weg ins Leben begleitet. Alle Schulen sind evangelische Privatschulen mit Öffentlichkeitsrecht und haben unterschiedliche reformpädagogische Ansätze. „Eine individuelle Förderung und die ganzheitliche Entwicklung der Kinder steht bei all unseren Bildungsangeboten im Vordergrund. Diesem Anspruch können wir in reformpädagogischen Settings besser gerecht werden”, so MMag. Susanne Prentner-Vitek, verantwortliche Geschäftsführerin der Diakonie de La Tour für den Bildungsbereich.

Vom privaten Schulbetreiber wird zur Finanzierung des Angebotes ein Schulbeitrag eingehoben. Dieser beträgt im Schuljahr 2019/2020 monatlich 225 Euro, im Oberstufenreal-gymnasium 250 Euro. Für Schülerinnen und Schüler im Pflichtschulbereich aus dem Gemeindegebiet von Seiersberg-Pirka gibt es eine hohe, sozial gestaffelte Förderung der Gemeinde. Mit nächstem Schuljahr wird es außerdem einen Verein der 'Freunde der de La Tour Schulen Seiersberg' geben. Dieser hat es sich zum Ziel gemacht, Projekte, verschiedene Initiativen und auch Schülerinnen und Schüler bestmöglich zu unterstützen.

Die Diakonie de La Tour ist eine der größten Sozialorganisationen im Süden Österreichs mit rund 1.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in rund 90 Einrichtungen in Kärnten, Osttirol und der Steiermark. Wir begleiten, pflegen und fördern Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebenssituationen, Menschen mit Behinderungen und mit Assistenzbedarf, Kinder, Schülerinnen und Schüler, Menschen mit Erkrankungen und Suchtproblematiken, Menschen im Alter sowie Menschen auf der Flucht. Alleine im Bildungsbereich werden über 1000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene begleitet und ausgebildet. Soziales Engagement, orientiert an christlichen Werten, wird bei uns seit über 145 Jahren gelebt. Die Diakonie de La Tour ist Mitglied der Diakonie Österreich, einem der fünf großen Wohlfahrtsverbände in Österreich.  

 

Rückfragen Presse Diakonie:        
Hansjörg Szepannek                        
                                            
Tel: 0664-8504067                                        
www.diakonie-delatour.at                             

de la Tour Schulen Seiersberg
Haushamerstraße 9
8054 Seiersberg-Pirka

+43 664 8477555
+43 316 252487-10

Mag. Hansjörg Szepannek Mag. Hansjörg Szepannek Pressekontakt

Referat Kommunikation

workpref(+43) 0463 32303-309
workpref(+43) 0664 8504067
hansjoerg.szepannek(at)diakonie-delatour.at