Presseinformationen der Diakonie de La Tour

Presse: Ein Feld voller Getreideähren mit vereinzelt lila Blumen

„Forum: Zukunft. Alter“ der Diakonie de La Tour zum Thema „Alter anders denken – anders handeln“, 19. April 2018 im Lakeside Park Klagenfurt - Inhalte waren alternativen Wohnkonzepten und neuen Betreuungsformen für Menschen im Alter. Mit dabei war auch Hobbit, der Serviceroboter.

(v.l.) Rektor Hubert Stotter, Referent Michael Schmieder, Landeshauptmann- Stellvertreterin Beate Prettner, Wirtschaftsdirektor Walter Pansi

Klagenfurt, 20.04.2018: Die „neuen Alten“ wollen anders wohnen: möglichst selbstorganisiert, in den eigenen vier Wänden, mit flexiblen Strukturen und Hilfe bei Bedarf. Das heißt nicht, dass sie deswegen alles alleine machen müssen. Erst die Verfügbarkeit von Unterstützungsmöglichkeiten bildet die Grundlage für selbstbestimmtes Wohnen. Betreute Wohngemeinschaften, generationsübergreifende Wohnprojekte, Wohnformen für an Demenz erkrankte Menschen und die Unterstützung durch neue Technologien beschreiben aktuelle Entwicklungen.  

All diesen Themen widmete sich das „Forum: Zukunft. Alter“ der Diakonie de La Tour am 19. April 2018 im Klagenfurter Lakeside Park. Top-Referenten aus Österreich, der Schweiz und Deutschland geben einen Einblick in ihre Arbeit.

Maria Katharina Moser vom Institut für öffentliche Theologie und Ethik der Diakonie und designierte Direktorin der Diakonie Österreich, setzte mit ihrem Vortrag den Rahmen: Sie beschrieb heutige Fürsorge als Sorge für die Autonomie bzw. für das Selbstbestimmungsrecht alter Menschen. Ansätze, wie das in der Praxis bereits aussieht bzw. in Zukunft aussehen könnte, brachten die weiteren namhaften Referenten.

So stellte Michael Schmieder von der Schweizer Einrichtung „Sonnweid“, einer der führenden Wohn- und Pflegeeinrichtungen, in denen an Demenz erkrankte Menschen ihren Bedürfnissen entsprechend gepflegt und betreut werden, das dortige Konzept vor. Klaus-Werner Pawletko brachte praktische Beispiele für „Community Care“ aus Deutschland. Dank nachbarschaftlicher Hilfe und professioneller Unterstützung können Menschen dort alt werden, wo sie immer schon gewohnt haben.

Mit dabei war auch Hobbit, der Serviceroboter. Das Ziel des Entwicklerteams rund um DI Dr. Markus Vince von der TU Wien ist es, Autonomie durch technische Unterstützung zu ermöglichen. Über spannende Forschungsergebnisse in diesem Bereiche berichtet auch Dr. DI Johannes Oberzaucher von der FH Kärnten, der die Professur „Active and Assisted Living“ inne hat. Er zeigte Möglichkeiten und Grenzen für neue Technologien im Pflegebereich auf.

Von der Diakonie de La Tour wurde das Wohnbauprojekt „hi Harbach“ in Klagenfurt präsentiert. In mehreren Bauabschnitten entsteht hier Wohnraum für bis zu 1.700 Menschen. Die Diakonie de La Tour ist beabsichtigt spezielle Wohnkonzepte sowie mobile Betreuung und Vor-Ort-Services für Menschen im Alter, Menschen mit Behinderung, Kinder, Jugendliche und Familien in dieser Wohnanlage zu verwirklichen. Diese Einrichtungen sind nur deswegen möglich, weil die gemeinnützigen Wohnbauträger großen Wert auf Nachbarschaft und bedarfsgerechtes Zusammenleben legen und die Diakonie de la Tour als sozialer Partner hinzugezogen wurde. Dr. Andrea Klinglmair, die Projektkoordinatorin der Diakonie de La Tour, hat über dieses zukunftsweisende Wohnprojekt berichten.

„Unsere Aufgabe ist es, die Zukunft vorauszudenken und proaktiv bedarfsgerechte Angebote für Menschen im Alter zu entwickeln. Dabei spielen ethische Grundsätze eine große Rolle“, so Pfarrer Mag. Dr. Hubert Stotter, Rektor der Diakonie de La Tour in seinem Statement.

Die Diakonie de La Tour ist eine der größten Sozialorganisationen im Süden Österreichs mit rund 1.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in mehr als 80 Einrichtungen in Kärnten, Osttirol und der Steiermark. Wir begleiten, pflegen und fördern Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebenssituationen, Menschen mit Behinderungen und mit Assistenzbedarf, Kinder, Schülerinnen und Schüler, Menschen mit Erkrankungen und Suchtproblematiken, Menschen im Alter sowie Menschen auf der Flucht. Soziales Engagement, orientiert an christlichen Werten, wird bei uns seit über 145 Jahren gelebt. Die Diakonie de La Tour ist Mitglied der Diakonie Österreich, einem der fünf großen Wohlfahrtsverbände in Österreich.  

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