Auch bei Blackout: „Lichtinsel“ in der Diakonie in Waiern

03.03.2020

Auch bei Blackout: „Lichtinsel“ in der Diakonie in Waiern

(Klagenfurt / Feldkirchen, 03.03.2020) - Um sich auf einen möglichen längeren Stromausfall (sog. Blackout) gut vorbereiten zu können, testet die Diakonie de la Tour morgen rund um das Krankenhaus Waiern die Stromversorgung in all ihren umliegenden Einrichtungen. Zu diesem Zweck stellt Die KNG-Kärnten Netz GmbH ein Notstromaggregat mit großer Leistung zu Verfügung. Das Szenario wird für alle Häuser für Menschen im Alter, die Wohngemeinschaften für Kinder, die Küche Waiern und die Nahwärme erprobt.

„Ziel ist es, praxisorientiert zu überprüfen, welche Funktionen in den einzelnen Einrichtungen mit Notstrom aufrechterhalten werden können und ob auch vorbereitete Anschlüsse funktionieren“, so Walter Pansi, Wirtschaftsdirektor der Diakonie de La Tour. „So wollen wir erkennen, welche Maßnahmen im Falle eines längeren Stromausfalls für eine Grundversorgung in den Einrichtungen gesetzt werden müssen. Der Standort soll ja erweitert werde, hier muss eine neue Notstromversorgung mitbedacht werden.“

Bislang gibt es nur für das Krankenhaus Waiern selbst, das Nahwärmewerk und die Wasserversorgung eine bestehende Notstromversorgung, die über ein fixes Dieselaggregat bis zu vier Tage betrieben werden kann. Dann muss nachgetankt werden.

Nach der Übung soll deutlich sein, wie eine Notstromversorgung zumindest für 72 Stunden auch für die Pflegeheime und die Küche sichergestellt werden kann. Eingeladen zur Übung sind auch Vertreter der Bezirkshauptmannschaft Feldkirchen, der Stadt Feldkirchen und der KNG-Kärnten Netz GmbH.

Michael Marketz, Geschäftsführer der KNG-Kärnten Netz GmbH: „In den Einrichtungen der Diakonie in Waiern leben hunderte Menschen. Das Management der Diakonie handelt sehr verantwortungsvoll, wenn es sich mit der Frage beschäftigt, was bei einem längeren Stromausfall zu tun ist und welche Vorkehrungen getroffen werden müssen. Wir unterstützen diese Übung sehr gerne mit unserem Fachwissen und mit einem großen Notstromaggregat.“

Die Diakonie de La Tour ist mit mehr als 1.850 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und rund 90 Einrichtungen in Kärnten, Osttirol und der Steiermark eine der größten Sozial-, Gesundheits- und Bildungsorganisationen im Süden Österreichs. Mehr als 10.000 Menschen werden jährlich stationär und mobil von der Diakonie de La Tour betreut, darunter Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebenssituationen, Menschen mit Behinderungen und mit Assistenzbedarf, Kinder, Schülerinnen und Schüler, Menschen mit Erkrankungen und Suchtproblematiken, Menschen im Alter sowie Menschen auf der Flucht. Soziales Engagement, orientiert an christlichen Werten, wird hier seit über 145 Jahren gelebt.
Die Diakonie de La Tour ist Mitglied der Diakonie Österreich, einem der fünf großen Wohlfahrtsverbände in Österreich.


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