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Garten als Seelentröster

Kind berührt Blätter von Gartengemüse

Es gibt Kinder, die aufgrund schwieriger familiärer Situationen nicht zu Hause leben können. Einige von ihnen wohnen in unseren Kinder- und Jugendwohngemeinschaften. Aufgrund ihrer Vorgeschichten haben sie oft mit Traumata zu kämpfen. Wir versuchen ihnen dabei zu helfen, diese zu verarbeiten.

Liebe Freundinnen und Freunde der Diakonie de La Tour,

ich mag es, wenn die Tage langsam heller werden und die Natur von Neuem erwacht. Als Kind konnte ich es nach einem endlosen langen Winter kaum erwarten, mit Gummistiefeln hinaus in den langsam grüner werdenden Garten zu laufen.

Im Gemüsegarten meiner Mutter gab’s für mich ein eigenes kleines Beet, das ich selbst bepflanzen durfte. Mich hat es jedes Mal mit großem Glück erfüllt, zu sehen, wie aus einem winzigen Samenkorn so etwas wie eine Karotte oder ein Radieschen wächst.

 Ihr eigenes kleines Gartenbeet hatte auch die elfjährige Emilia. Für sie war es von klein an immer der Rückzugsort, wenn es in der Familie Streit gab. Und gestritten wurde viel. Emilia fand dort die einzige Möglichkeit abzuschalten und durchzuatmen.

 Wegen der nicht endenden Konflikte zu Hause wohnt sie heute in einer betreuten Kinder- und Jugendwohngruppe der Diakonie de La Tour in Neumarkt. Emilia hat sich in der WG „Bräuergasse 1“ gut eingelebt und ist bei ihren Mitbewohnerinnen und Mitbewohnern beliebt. Doch die Momente häufen sich, in denen sie ihre belastende familiäre Situation einholt. Dann wird sie traurig und still.

Was Emilia aber aufblühen lässt, ist, wenn sie von ihrem selbst angebauten Gemüse erzählt. Man merkt, wie sehr sie ihren kleinen Garten vermisst.

Emilias Wunsch ist nicht so groß, als dass er ihr nicht erfüllt werden könnte. Ein Hochbeet im Garten der WG würde sie richtig glücklich machen. Dort könnte sie Schnittlauch und Radieschen pflanzen. Wovon sie noch träumt ist ein kleiner Beerengarten – Emilia liebt Himbeeren.

Für die Ernte hat sie jede Menge Pläne. Der Schnittlauch kommt auf’s Butterbrot, mit den Beeren möchte sie gerne Marmelade zubereiten und natürlich auch die anderen Kindern und Jugendlichen damit überraschen. Und nicht zuletzt hätte Emilia wieder einen Rückzugsort.
Gutes wächst …

Von der Anschaffung eines Hochbeetes und eines Beerengartens würde nicht nur Emilia profitieren. Alle Kinder und Jugendlichen aus der Wohngemeinschaft könnten mit diesem erweiterten Angebot so manches an seelischen Verletzungen leichter verkraften. Das Selbstbewusstsein steigt, wenn das eigene Handeln im wahrsten Sinne des Wortes Früchte trägt. Außerdem lernen die Kinder einen bewussten und ressourcenschonenden Umgang mit der Natur, bestätigt mir das Betreuerinnenteam.

 Bitte spenden Sie für unsere WG Bräuergasse 1 und helfen Sie mit beispielsweise 20, 40 oder 80 Euro, die Anschaffung von Beerensträuern, Kräutern oder einen Hochbeetes zu ermöglich.
Schenken Sie Emilia und ihren Mitbewohnern ein kleines Stück Natur, dass sie auch in der eigenen Entwicklung wachsen lässt.

Ihr
Pfarrer Mag. Dr. Hubert Stotter
Rektor Diakonie de La Tour

*Identität zum Schutz des Kindes geändert

Hoffnung spenden für:
Garten als Seelentröster

Das Spendenkonto für Ihre Hoffnungsspende:

Diakonie de La Tour gemeinnützige Betriebsges.m.b.H.
Sparkasse Feldkirchen/Kärnten 
IBAN: AT42 2070 2000 0004 0006 
BIC: SPFNAT21

Bitte geben Sie das gewünschte Spendenprojekt als Verwendungszweck bei Ihrer Überweisung an. Ihre Spende wird entsprechend Ihrem Wunsch verwendet. 
Herzlichen Dank!


Christian Otto Wissounig Christian Otto Wissounig

Freunde und Förderer / Referat Kommunikation

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