Menschen im Alter

Kosten

Die Heimkosten setzen sich aus dem vom Land Kärnten festgelegten Sockelbetrag, dem Bundespflegegeld (je nach Pflegestufe) und einem eventuellen Einzelzimmerzuschlag zusammen. Zusätzliche Kosten können sich für z.B. Apothekenprodukte, Ausflüge, Frisör, Fußpflege, usw. ergeben.

Sockelbetrag
Der Sockelbetrag ist für jede Heimbewohnerin und jeden Heimbewohner gleich hoch, gleichgültig, ob er oder sie noch rüstig ist oder Hilfe und Pflege benötigt. Durch den Sockelbetrag werden die 'Regelleistungen' abgedeckt (Wohnen, Reinigen, Wäsche, Energie, Abgaben, Grundversorgung mit Essen, usw.).

Wenn Sie ein Einzelzimmer bewohnen wird zusätzlich ein Einzelzimmerzuschlag verrechnet.

Pflegegeld
Wenn eine Bewohnerin oder ein Bewohner Betreuung und Pflege benötigt, kommt zum Sockelbetrag der Pflegezuschlag. Dieser Zuschlag für Hilfe, Betreuung und Pflege ist in allen Heimen gleich hoch und orientiert sich an der Einstufung nach dem Bundespflegegeldgesetz.

Grundsätzlich muss jeder für seinen Pflegeplatz im Heim selbst aufkommen. Sollte jedoch das Einkommen und das Vermögen nicht ausreichen, um die vollen Heimkosten selbst abzudecken, besteht die Möglichkeit die Betreuungskosten - nach bestimmten Richtlinien - mit dem Land Kärnten in Form einer Kostenübernahme zu verrechnen. 

Kostenübernahme Land Kärnten
Die Übernahme der Heimkosten aus den Mitteln des Landes Kärnten bedürfen einer Antragstellung.

Als erster Schritt wird die Übernahme der Betreuungskosten aus den Mitteln des Landes Kärnten beantragt und der Antrag auf Pensionsteilung und Pflegegeldabtretung bei der zuständigen Pensionsversicherungsanstalt eingebracht.

Pensionsteilung und Pflegegeldabtretung bedeutet, dass  80% des Pensionsgeldes und das Pflegegeld (abzüglich des Taschengeldes von derzeit €44,30) als geforderte Eigenleistung vom Land Kärnten vereinnahmt werden.

Zur Deckung der Eigenleistung werden neben Pension und Pflegegeld weiteres Einkommen (z. B. Miet‑ und Zinserträge) und das Vermögen (Bargeld, Sparbücher, Wertpapiere, Immobilien und Liegenschaften etc.) herangezogen.

Den BewohnerInnen bleibt somit ein "Taschengeld" in der Höhe von 20% des Einkommens gesamt, der gesamte 13. und 14. Monatsbezug und der fixe Teil des Pflegegeldes (€ 44,30).

Für die Zeit vom Heimeintritt bis zum Wirksamwerden der gesetzlichen Teilung und des positiven Bescheides des Landes Kärnten zur Kostenübernahme, werden diese Kosten vom Pflegeheim eingehoben. Um die Kostenübernahme des Landes Kärnten nach der Pensions- und Pflegegeldteilung abzuschließen, ist es notwendig, die bis zu diesem Zeitpunkt erbrachten Eigenleistungen vollständig an das Amt der Kärntner Landesregierung zur Anweisung zu bringen.

Der Einzelzimmerzuschlag beträgt in den Häusern der Diakonie de la Tour €162,50. Dieser muss aus den verbleibenden Mitteln des Bewohners geleistet werden. Es kann gesondert beim Land Kärnten ein Zuschuss beantragt werden, dessen Höhe sich nach dem verbleibenden Taschengeld richten.


Die aktuellen Kosten für 2016 stellen wir ehestmöglich für Sie hier als Download bereit.


Aufnahmen bei Pflegegeldstufe 0-2
Aufnahmen zur Langzeitpflege mit einer Pflegegeldstufe 0-2 unterliegen einer gesonderten Antragstellung/Bewilligung und werden vom Case-Management der Kärntner Landesregierung begutachtet.

Übergangspflege
Die Inanspruchnahme einer Übergangspflege erfolgt über einen Antrag beim Case-Management des Landes Kärnten, bzw. über die zuständige Sozialarbeit der Krankenanstalten.

Kurzzeitpflege
Die Inanspruchnahme dieser geförderten Pflegeform bedarf einer Antragsstellung über das Case-Management des Landes Kärnten. 

Um sich sebst vor Ort ein Bild zu machen, sind Sie herzlich zu einem Besuch und einem persönlichen Gespräch eingeladen. Wir berechnen Ihnen gerne unverbindlich die monatlichen individuell anfallenden Kosten einer der oben genannten Unterbringungen in unseren Häusern.

Akad. GPM  Peter Grünwald Akad. GPM Peter Grünwald

Fachbereichsleitung Menschen im Alter

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